NIS2 macht Informationssicherheit zur Chefsache im Wortsinn: Die Leitung muss das Risikomanagement billigen, seine Umsetzung überwachen und sich nachweisbar schulen lassen, bei persönlicher, nicht delegierbarer Haftung. Unser Halbtags-Briefing bringt Geschäftsleitung, Vorstand oder Verwaltungsspitze auf einen fundierten Stand zu Bedrohungslage, Pflichtenrahmen und Sicherheitsorganisation.
Kein Paragraphen-Vortrag: Wir haben in realen Ransomware-Krisen täglich an Vorstände berichtet und wissen, welche Entscheidungen dann auf dem Tisch liegen. Teil unseres Cyber-Security-Portfolios.
Artikel 20 der NIS-2-Richtlinie und das deutsche Umsetzungsgesetz sind unmissverständlich: Die Leitungsorgane billigen die Risikomanagement-Maßnahmen, überwachen ihre Umsetzung und können für Verstöße persönlich verantwortlich gemacht werden. Dazu kommt die ausdrückliche Pflicht, an Schulungen teilzunehmen, und der Grundsatz, dass diese Verantwortung nicht an die IT delegierbar ist.
In der Praxis heißt das: Ihre Leitung braucht dreierlei. Erstens das Pflichtenwissen (was verlangt NIS2, wo drohen Bußgelder bis 10 Mio. € oder 2 % des Umsatzes). Zweitens ein realistisches Lagebild der eigenen Organisation, keine Techniklisten, sondern Risiken in Geld und Ausfallzeiten. Drittens die Fähigkeit, im Ernstfall die richtigen ersten Entscheidungen zu treffen, denn die ersten Stunden einer Cyber-Krise werden oben entschieden, nicht im Serverraum.
Genau diese drei Dinge leistet das Briefing. Jede Teilnahme bestätigen wir schriftlich mit den behandelten Inhalten.
Maßgeschneidert auf Ihr Haus, nicht von der Stange. Der rote Faden:
30 Minuten mit Ihnen: Teilnehmerkreis, Branche, aktuelle Themen (laufende Projekte, Audit-Findings, Versicherungsfragen), damit das Briefing Ihr Haus trifft statt den Durchschnitt.
Wir bauen die Inhalte auf Ihre Organisation um: sektortypische Bedrohungen, passende Fallbeispiele, auf Wunsch eine Vorab-Kurzanalyse Ihres Reifegrads als Diskussionsgrundlage.
Ein halber Tag mit Ihrer Leitung, vor Ort oder remote: Rolle der Leitung, Lage, Entscheidungen, Krisen-Stunde-eins, mit viel Raum für die Fragen, die sich sonst niemand zu stellen traut.
Teilnahmebestätigung, Kurzprotokoll der Entscheidungsbedarfe und auf Wunsch der Anschluss: Gap Assessment oder Tabletop-Übung mit dem Krisenstab.
NIS2-regulierte Unternehmen vom Mittelstand bis KRITIS: Das Briefing schult die Leitung zu Cyber-Risiken und NIS2 und macht sie entscheidungsfähig, in einem Format, das in volle Kalender passt. Jede Teilnahme bestätigen wir schriftlich mit den behandelten Inhalten.
Landräte, Bürgermeister, Dezernenten, auch Gemeinderat oder Aufsichtsgremien kommunaler Unternehmen: Wir sprechen Verwaltungssprache und kennen die kommunale Bedrohungslage aus erster Hand.
Für Kontrollgremien gibt es das 90-Minuten-Kompaktformat: Was muss das Gremium fragen, welche Berichte sollte es einfordern, und woran erkennt es Schönfärberei?
Wir haben die Perspektive, die dieses Format braucht: In Ransomware-Großlagen, die unser Gründer in früherer Beratungstätigkeit als Angestellter begleitet hat, saß er täglich in Vorstands-Runden und hat erlebt, welche Fragen dann zählen, welche Entscheidungen zu spät kamen und was gute Vorbereitung ausmacht. Diese Geschichten tragen weiter als jede Folie.
Dazu bringen wir CISSP-zertifizierte Security-Tiefe, Erfahrung mit Verwaltungen und die Fähigkeit mit, beides in 30-Minuten-Blöcken für Nicht-Techniker zu erzählen. Das Briefing ist bewusst der Einstieg: Danach wissen Sie, was zu tun ist, und wir können es mit Ihnen umsetzen.
Vom Erstkontakt bis zur Teilnahmebestätigung vergehen typischerweise drei Wochen:
Aus dem Briefing entstehen fast immer Folgeaufgaben, von der Versicherungsfrage bis zur SOC-Auswahl. Auch dafür sind wir aufgestellt.
Aus der technischen Mitarbeit an Ausschreibungen, hunderten Anbietergesprächen und eigenen Marktstudien wissen wir, wer in welchem Feld wirklich liefert. Dieses Wissen halten wir aktuell, mit jedem Projekt und jedem Anbietergespräch.
Für jede Maßnahme, die Ihre Leitung beschließt, bringen wir die passenden Kandidaten mit: die Top 10 statt 100+ Anbieter, von MDR bis Awareness-Plattform, und bei Versicherungsfragen die richtigen Fachleute an Ihrer Seite.
Wir sind an keinen festen Partner gebunden und fragen bei Bedarf jeden Anbieter am Markt an: gemeinsam mit Ihnen, nicht als Vermittler dazwischen. Wir sitzen zusammen in den Anbietergesprächen, Sie entscheiden, und jede Empfehlung begründen wir mit einem nachvollziehbaren technischen Vergleich. Kriterien und Wertung in einem Vergabeverfahren legt Ihre Vergabestelle fest.
Im kostenlosen Vorgespräch klären wir Teilnehmerkreis und Schwerpunkte: danach steht der Termin.
Sie haben Fragen?
Quellen