Cyber-Security · Strategie & Governance

Cyber-Risikoanalysen & Security-Assessments

Bevor Sie in Sicherheit investieren, sollten Sie wissen, wo es brennt: Unser Assessment bewertet Richtlinien, Prozesse, Technik und Reaktionsfähigkeit strukturiert entlang BSI IT-Grundschutz und NIST CSF, und übersetzt das Ergebnis in Top-Risiken mit Kostenrahmen, über die Ihre Leitung entscheiden kann.

Mit derselben Methodik haben wir unter anderem einen globalen Automobilzulieferer (OEM-Tier-1) bewertet. Teil unseres Cyber-Security-Portfolios.

Top 10
Risiken mit Kostenrahmen statt endloser Findings-Liste
2 Raster
BSI IT-Grundschutz und NIST CSF als Bewertungsbasis
4 Wochen
vom Kick-off zum Management-Ergebnis im Kompaktformat
Assessment anfragen →

Warum die Standortbestimmung vor der Investition kommt

Security-Budgets werden oft dort ausgegeben, wo der letzte Vertriebler am überzeugendsten war, nicht dort, wo das Risiko sitzt. Das Assessment dreht die Reihenfolge um: Erst das ehrliche Lagebild über alle Domänen, dann die Priorisierung nach Risiko und Aufwand, dann die Investition. So wird aus dem Bauchgefühl eine begründbare Roadmap, auch gegenüber Leitung, Aufsicht und Versicherer.

Methodisch arbeiten wir zweisprachig: Das NIST Cybersecurity Framework (Identify, Protect, Detect, Respond, Recover) liefert das international verständliche Raster fürs Management, der BSI IT-Grundschutz die deutsche Tiefe und die Anschlussfähigkeit an Behörden-Anforderungen. Für NIS2-regulierte Einrichtungen mappen wir die Ergebnisse zusätzlich auf die zehn Maßnahmenbereiche nach §30 BSIG, damit ein Assessment gleich mehrere Nachweispflichten bedient.

Und anders als ein Audit sucht das Assessment nicht Abweichungen von der Norm, sondern beantwortet die Führungsfrage: Was kann uns wie hart treffen, und was tun wir zuerst?

Die acht Prüffelder

Governance & Organisation
Rollen, Richtlinien, Kennzahlen: Wird Sicherheit gesteuert oder verwaltet?
Identitäten & Zugriffe
MFA-Abdeckung, Berechtigungen, privilegierte Konten, die häufigste Schwachstelle in realen Vorfällen.
Endpoint & Netzwerk
Detection-Fähigkeiten, Härtung, Segmentierung, Patch- und Lifecycle-Praxis inklusive Altsysteme.
Cloud & M365
Tenant-Härtung, Datenflüsse, Schatten-IT: die Domäne mit der größten Lücke zwischen Annahme und Realität.
Backup & Kontinuität
Wiederherstellbarkeit unter Ransomware-Bedingungen, Wiederanlauf-Reihenfolge, BCM-Reife.
Detection & Response
Monitoring, Meldewege, IR-Pläne und Übungsstand: Würden Sie einen Angriff bemerken, und was passiert dann?
Lieferkette & Dienstleister
Zugriffe Dritter, vertragliche Anforderungen, Ausfall-Szenarien, NIS2-Pflichtfeld.
Mensch & Awareness
Schulungsstand, Meldekultur, Führungs-Verankerung: der Layer, der Technik trägt oder untergräbt.

Unser Vorgehen: 4 Phasen

1

Scoping

Prüftiefe festlegen: Kompakt-Assessment (interviewbasiert) oder Tiefen-Assessment mit Dokumenten-Review und technischen Stichproben; Standorte, Systeme und Ansprechpartner werden geplant.

2

Erhebung

Strukturierte Interviews mit IT, Fachbereichen und Leitung, Sichtung von Richtlinien, Vorfällen und Audit-Ergebnissen; beim Tiefen-Assessment ergänzt um Konfigurations-Stichproben.

3

Bewertung

Reifegrad je Prüffeld, Szenario-Analyse aus Angreifersicht (was wäre bei Ihnen der Weg des geringsten Widerstands?) und die Top-Risiken mit Eintrittslogik und Kostenrahmen.

4

Ergebnis & Roadmap

Management-Präsentation mit Reifegrad-Bild, Top-10-Risiken und priorisierter Roadmap (Quick Wins vs. Projekte), plus Detailbericht für die Umsetzungsebene.

Typische Fehler bei Risikoanalysen

  • 1.Die Findings-Flut: 200 gleichgewichtete Feststellungen lähmen statt zu lenken. Unser Ergebnis sind zehn priorisierte Risiken, nicht zweihundert Zeilen Rot.
  • 2.Selbstauskunft ohne Belege: Reifegrade aus dem Fragebogen sind Wunschbilder; wir fragen nach und prüfen Stichproben.
  • 3.Technik ohne Prozess: Der Scanner findet Schwachstellen, aber nicht die fehlende Vertretungsregel im Krisenstab, die im Ernstfall teurer ist.
  • 4.Assessment als Einmalfoto: Ohne Re-Assessment gegen dieselbe Methodik lässt sich Fortschritt nie belegen.
  • 5.Framework-Fetisch: Das Raster ist Mittel, nicht Zweck; wer nur Compliance-Prozente misst, übersieht das reale Angriffsszenario.
  • 6.Ergebnisse bleiben in der IT: Ohne Management-Format mit Kostenrahmen wird aus dem Bericht keine Entscheidung.

Für wen wir Assessments durchführen

Mittelstand & Konzern-Töchter

Als Standortbestimmung vor Budgetrunden, nach Vorfällen in der Branche oder auf Anforderung der Muttergesellschaft, mit der Methodik, die wir bei einem globalen OEM-Tier-1-Zulieferer angewendet haben.

Kommunen & Behörden

Grundschutz-anschlussfähig und in Verwaltungssprache: Das Assessment liefert die Basis für IT-Sicherheitskonzepte, Haushaltsanmeldungen und die NIS2-Einstufung.

KRITIS & NIS2-Einrichtungen

Mit Mapping auf die zehn Maßnahmenbereiche nach §30 BSIG: ein Assessment, das gleichzeitig als Vorstufe zum Gap Assessment und als Management-Nachweis dient.

Warum IT-LV für Ihr Assessment

Wir bewerten aus der Perspektive, die zählt: der des Angreifers und des Ernstfalls. Aus begleiteten Ransomware-Großlagen wissen wir, welche Schwächen Angriffe wirklich ermöglichen und welche nur Auditoren beschäftigen, und genau so gewichten wir. GCIH-zertifizierte Incident-Handler-Praxis trifft CISSP-Breite.

Und das Ergebnis bleibt nicht liegen: Für jede Maßnahme der Roadmap liefern wir auf Wunsch die Umsetzung gleich mit, von der kuratierten Anbieter-Vorauswahl bis zur vergabekonformen Ausschreibung. Wo sich der Erfolg messen lässt, etwa im Re-Assessment nach zwölf Monaten, vergüten Sie uns gerne erfolgsbasiert.

So sieht ein typisches Projekt aus

Das Kompakt-Assessment passt in vier Wochen; das Tiefen-Assessment dauert je nach Umfang sechs bis acht:

Woche 1
Scoping und Kick-off: Prüftiefe, Interviews geplant, Unterlagen angefordert (Richtlinien, Netzpläne, Audit-Berichte, Vorfallshistorie).
Woche 2
Erhebung: Interviews mit IT, Fachbereichen und Leitung; Sichtung der Unterlagen, beim Tiefen-Assessment technische Stichproben.
Woche 3
Bewertung: Reifegrade je Prüffeld, Szenario-Analyse, Top-10-Risiken mit Kostenrahmen; Qualitätssicherung der Belege.
Woche 4
Management-Präsentation mit Roadmap und Detailbericht; auf Wunsch direkt die Planung der ersten Quick Wins mit kuratierten Anbietern.

Top 10 statt 100+: unser Anbieter-Netzwerk

Fast jede Roadmap endet in Beschaffungen, vom EDR bis zum Pentest. Deshalb gehört unsere Marktkenntnis zum Assessment dazu.

Marktkenntnis aus Erfahrung

Aus fachlich geleiteten Ausschreibungen, hunderten Anbietergesprächen und eigenen Marktstudien wissen wir, wer in welchem Feld wirklich liefert. Dieses Wissen halten wir aktuell, mit jedem Projekt und jedem Anbietergespräch.

Kuratierte Shortlist statt Marktschlacht

Für jede empfohlene Maßnahme nennen wir auf Wunsch die Top-Kandidaten statt 100+ Anbieter, vom Pentest-Spezialisten bis zur MDR-Plattform, bewertet nach denselben Kriterien, mit denen wir Ihr Haus gerade vermessen haben.

Freie Anbieterwahl, sauber dokumentiert

Wir sind an keinen festen Partner gebunden und fragen bei Bedarf jeden Anbieter am Markt an: gemeinsam mit Ihnen, nicht als Vermittler dazwischen. Wir sitzen zusammen in den Anbietergesprächen, Sie entscheiden, und jede Empfehlung ist in einer nachvollziehbaren Wertungsmatrix begründet, die auch Gremien, Rechnungsprüfung und Vergabekammern überzeugt.

Häufige Fragen zu Risikoanalysen & Assessments

Was unterscheidet das Assessment von einem Penetrationstest?
Der Pentest prüft technisch, ob ein Angreifer hineinkommt; das Assessment prüft strukturiert, wie gut Ihre gesamte Sicherheitsorganisation aufgestellt ist, von Governance bis Wiederanlauf. Beides ergänzt sich: Häufig empfiehlt unsere Roadmap gezielte Pentests, die wir mit kuratierten Anbietern aufsetzen.
Und der Unterschied zu einem Audit?
Das Audit misst Konformität gegen eine Norm und endet mit Abweichungen; das Assessment misst Risiko und endet mit Prioritäten. Wer eine Zertifizierung anstrebt, braucht später das Audit, aber die Investitionsentscheidungen davor trifft man besser auf Risikobasis.
Welche Frameworks nutzen Sie?
NIST CSF als Management-Raster, BSI IT-Grundschutz (inklusive Risikomethodik nach BSI-Standard 200-3) für die deutsche Tiefe und auf Wunsch das Mapping auf die NIS2-Maßnahmenbereiche oder ISO 27001. Das Raster passt sich Ihrer Pflichtenlage an, nicht umgekehrt.
Wie viel internen Aufwand kostet uns das?
Beim Kompakt-Assessment: je Interviewpartner ein bis zwei Stunden plus das Zusammensuchen vorhandener Unterlagen. Wir bereiten alles vor und dokumentieren alles nach, Ihr Team liefert Wissen, keine Fleißarbeit.
Brauchen Sie Zugriff auf unsere Systeme?
Für das Kompakt-Assessment nicht: Es arbeitet mit Interviews und Dokumenten. Beim Tiefen-Assessment sehen wir uns ausgewählte Konfigurationen gemeinsam mit Ihren Administratoren an, lesend, dokumentiert und ohne eigene Zugänge.
Was kostet ein Assessment?
Das Kompakt-Assessment ist ein Festpreis-Format von wenigen Personentagen, das Tiefen-Assessment skaliert mit Umfang und Standorten. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein klares Angebot.
Wie vertraulich sind die Ergebnisse?
Maximal: Der Bericht gehört Ihnen, NDA ist Standard, und für sensible Umgebungen sind wir Ü2-sicherheitsüberprüft. Auf Wunsch formulieren wir eine entschärfte Fassung für Dritte, etwa Versicherer oder Konzernmutter.
Wie oft sollten wir das Assessment wiederholen?
Alle zwölf bis vierundzwanzig Monate als Re-Assessment gegen dieselbe Methodik: So wird Fortschritt messbar und die Roadmap bleibt aktuell. Zwischen den Terminen halten Kennzahlen aus Ihrer Governance den Stand sichtbar.
Ersetzt das Assessment das NIS2 Gap Assessment?
Es überlappt, hat aber einen anderen Fokus: Das Assessment bewertet Risiko und Reife breit, das Gap Assessment prüft gezielt gegen die NIS2-Pflichten inklusive Einstufung und Meldewegen. Regulierte Einrichtungen kombinieren beides; wir bauen es dann als ein Projekt.

Wissen, wo Sie wirklich stehen

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Umfang und Prüftiefe: danach erhalten Sie ein Festpreis-Angebot für Ihr Assessment.


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sales@it-lv.de 06124 6059217

Quellen

  1. BSI: "IT-Grundschutz: Methode und Standards zur Informationssicherheit", bsi.bund.de. Referenz für geforderte Sicherheitskontrollen.
  2. National Institute of Standards and Technology (NIST): "Cybersecurity Framework", nist.gov. International etabliertes Bewertungsraster (Identify, Protect, Detect, Respond, Recover).
  3. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): "NIS-2: Informationen für regulierte Unternehmen", bsi.bund.de. Pflichten und Maßnahmenbereiche.
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