Beschafft wird die externe sicherheitstechnische Betreuung einschließlich der Stellung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa) gemäß ASiG und DGUV Vorschrift 2. Der Auftraggeber, das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München, betreibt chemische und biologische Labore sowie gentechnische Arbeitsbereiche und benötigt eine spezialisierte, praxiserfahrene Fachkraft.
Angaben zu Identität und Existenz (Name, Anschrift, Unternehmensgröße, Rechtsform, Gewerbeanmeldung, Handelsregistereintragung)
Berufsausübung · Eigenerklärung
Zuschlagskriterien
Preis
30 %
Qualität (Organisations- und Betreuungskonzept) - Hauptverantwortliche Fachkraft / Kontinuität
15 %
Angemessene Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung besteht oder wird spätestens zum Leistungsbeginn abgeschlossen
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung; Versicherungsnachweis auf Anforderung
Erforderliche personelle und organisatorische Kapazitäten für die ordnungsgemäße Auftragsdurchführung während der gesamten Vertragslaufzeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung
Hauptverantwortliche Fachkraft: sicherheitstechnische Fachkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Qualifikations- bzw. Fachkundenachweis als Anlage zum Angebot
Hauptverantwortliche Fachkraft: besondere Fachkunde in chemischen Labor- und Forschungsumgebungen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis über einschlägige Aus-/Fortbildung oder sonstiger Fachkundenachweis im Bereich Gefahrstoffe und/oder chemische Laborsicherheit
Hauptverantwortliche Fachkraft: besondere Fachkunde in biologischen Labor- und Forschungsumgebungen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis über Fachkunde nach BioStoffV/TRBA 200 oder einschlägige Aus-/Fortbildung im Bereich biologische Arbeitsstoffe und/oder Biosicherheit
Hauptverantwortliche Fachkraft: besondere Fachkunde in gentechnischen Labor- und Forschungsumgebungen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis über Sachkunde als Projektleiter/in nach § 28 GenTSV, Sachkunde als Beauftragter für die Biologische Sicherheit oder vergleichbare Qualifikation
Hauptverantwortliche Fachkraft: besondere Fachkunde in technisch anspruchsvollen Labor- und Forschungsumgebungen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis über einschlägige Aus-/Fortbildung oder Fachkundenachweis in Bereichen Maschinen-, Anlagen-, Geräte- und/oder technische Laborsicherheit
Hauptverantwortliche Fachkraft: sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (zwingend) und gute englische Sprachkenntnisse
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung
Referenzen der hauptverantwortlichen Fachkraft: mindestens zwei Referenzen je Erfahrungsbereich (chemisch, biologisch, gentechnisch, technisch anspruchsvoll) aus den letzten fünf Jahren; für jeden Bereich muss mindestens eine Referenz die persönliche wesentliche Beteiligung der vorgesehenen Hauptfachkraft belegen
Vertretung: sicherheitstechnische Fachkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie besondere Fachkunde in mindestens einem der vier Fachbereiche (chemisch, biologisch, gentechnisch, technisch anspruchsvoll); sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Fachkundenachweis als Anlage; Sprachkenntnisse per Eigenerklärung
Reaktionszeit Standardanfragen: maximal 3 Arbeitstage; Vor-Ort-Termine zeitnah; digitale Kommunikation möglich; vertraulicher Umgang mit Informationen; Vertragsbeginn 1. Dezember 2026 möglich
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung; Konkretisierung im Organisations- und Betreuungskonzept
Qualität (Organisations- und Betreuungskonzept) - Vertretungsorganisation
10 %
Qualität (Organisations- und Betreuungskonzept) - Zusätzliche Fachkompetenz / Spezialistenpool
15 %
Qualität (Organisations- und Betreuungskonzept) - Vor-Ort-Verfügbarkeit
10 %
Qualität (Organisations- und Betreuungskonzept) - Erreichbarkeit / Reaktionszeiten
10 %
Qualität (Organisations- und Betreuungskonzept) - Organisation der Betreuung / Kurzkonzept
10 %
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Besonderheiten dieses Verfahrens
Vierfache besondere Fachkunde der Hauptfachkraft als Eignungsvoraussetzung: chemisch, biologisch, gentechnisch und technisch anspruchsvoll
Für jeden der vier Erfahrungsbereiche sind mindestens zwei Referenzen erforderlich, von denen mindestens eine die persönliche wesentliche Beteiligung der vorgesehenen Hauptfachkraft belegen muss
Explizite Abgrenzung Eignung und Zuschlagswertung: die Fachkunde in den vier Bereichen wird nur als Eignungskriterium (erfüllt/nicht erfüllt) geprüft, beim Zuschlagskriterium 'Zusätzliche Fachkompetenz' wird ausschließlich der Mehrwert darüber hinaus bewertet
Einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers um zweimal je ein Jahr bis maximal 30. November 2030
Sachkundenachweis als Projektleiter/in nach § 28 GenTSV oder als Beauftragter für die Biologische Sicherheit als Nachweis der gentechnischen Fachkunde gefordert
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Lose 1 Los
LOT-0000
Beauftragung einer externen sicherheitstechnischen Betreuung/Fachkraft für Arbeitssicherheit - SiFa
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.
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Der Auftraggeber, das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München mit rund 110 Mitarbeitenden (Anstieg auf ca. 130 erwartet), beschafft die externe sicherheitstechnische Betreuung gemäß ASiG und DGUV Vorschrift 2 einschließlich der Stellung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Die Betreuung umfasst die regelmäßige Grundbetreuung, die überwiegend durch die Hauptfachkraft und ergänzend durch eine Betriebsärztin oder einen Betriebsarzt erfolgt.
Der Betrieb weist neben Büro- und IT-Arbeitsplätzen insbesondere chemische Labore, biologische Labore der Schutzstufen 1 und 2 sowie gentechnische Arbeitsbereiche der Sicherheitsstufe 1 auf; die Laborbereiche sind der Gefährdungsgruppe I zuzuordnen. Leistungsort ist Freising; Teilleistungen können digital erbracht werden. Die Ausführungsfrist beginnt am 1. Dezember 2026 und endet am 30.
November 2028, mit einer einseitigen Option zur zweifachen Verlängerung um je ein Jahr bis maximal 30. November 2030. Es sind eine hauptverantwortliche Fachkraft und eine qualifizierte Vertretung einzusetzen. Die Ausschreibung erfolgt ohne Losaufteilung als Gesamtleistung.
Anforderungen an die Leistung
Die Hauptfachkraft muss die sicherheitstechnische Fachkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit nachweisen.
Die Hauptfachkraft muss besondere Fachkunde in chemischen, biologischen, gentechnischen und technisch anspruchsvollen Labor- und Forschungsumgebungen besitzen.
Die Hauptfachkraft muss für alle vier Erfahrungsbereiche mindestens zwei Referenzen aus den letzten fünf Jahren vorweisen; je Bereich muss mindestens eine Referenz die persönliche wesentliche Beteiligung belegen.
Die Vertretung muss die Fachkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie besondere Fachkunde in mindestens einem der vier Fachbereiche nachweisen.
Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind für Hauptfachkraft und Vertretung zwingend; gute Englischkenntnisse sind erforderlich.
Reaktionszeit auf Standardanfragen: maximal 3 Arbeitstage ab Eingang der Anfrage.
Zusätzliche Vor-Ort-Termine nach Anforderung des Auftraggebers sind zeitnah zu organisieren.
Digitale Kommunikation muss möglich sein.
Alle betrieblichen Informationen sind vertraulich zu behandeln.
Ein Organisations- und Betreuungskonzept ist mit dem Angebot einzureichen und muss Kontinuität, Vertretungsregelung, Reaktionszeiten und Betreuungsorganisation konkret darstellen.
Eine angemessene Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung muss spätestens zum Leistungsbeginn bestehen.
Leistungsbeginn am 1. Dezember 2026 muss zugesichert werden.
Vertrag und Vergütung
Die Grundvertragslaufzeit beträgt zwei Jahre vom 1. Dezember 2026 bis zum 30. November 2028. Dem Auftraggeber steht eine einseitige Option zur Verlängerung um zweimal je ein weiteres Jahr bis längstens 30. November 2030 zu. Das Vergütungsmodell ergibt sich aus den im Leistungsverzeichnis angebotenen Preisen; Zahlungsbedingungen sind in Ziffer 11.3 der Anlage zum Leistungsverzeichnis geregelt.
Skonto und Nachlass sind nicht zugelassen. Der Vertrag kann aus wichtigem Grund beendet werden (Ziffer 11.2). Datenschutz- und Verschwiegenheitspflichten des Auftragnehmers sind vertraglich verankert (Ziffern 11.4, 11.5). Es gilt die VOL/B (Fassung 2003) ergänzt durch die Allgemeinen Einkaufsbedingungen des Auftraggebers.
Ablauf des Verfahrens
Die Bekanntmachung wurde am 4. September 2026 veröffentlicht. Bieterfragen können bis zum 1. Oktober 2026, 09:00 Uhr gestellt werden; die Beantwortung ist bis zum 2. Oktober 2026 vorgesehen. Die Angebotsfrist endet am 9. Oktober 2026 um 09:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Plattform www.auftraege.bayern.de einzureichen. Die Bindefrist der Angebote läuft bis zum 30.
November 2026. Der geplante Leistungsbeginn ist der 1. Dezember 2026.
Anforderungen an die Bieter
Geforderte Referenzen
2 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.
Besondere Auflagen des Verfahrens
Vertraulicher Umgang mit allen Informationen des Auftraggebers
Datenschutz gemäß Ziffer 11.4 der Anlage zum Leistungsverzeichnis
Verschwiegenheitspflicht gemäß Ziffer 11.5 der Anlage zum Leistungsverzeichnis
Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung muss spätestens zum Leistungsbeginn bestehen
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Einordnung des Verfahrens
Öffentliche Ausschreibung
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Reichweite der Bekanntmachung
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Was sich übernehmen lässt
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Häufige Fragen zu diesem Verfahren
Wer schreibt "Beauftragung einer externen sicherheitstechnischen Betreuung/Fachkraft für Arbeitssicherhe" aus?
Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 85354 Freising.
Was wird ausgeschrieben?
Der Auftraggeber, das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München mit rund 110 Mitarbeitenden (Anstieg auf ca. 130 erwartet), beschafft die externe sicherheitstechnische Betreuung gemäß ASiG und DGUV Vorschrift 2 einschließlich der Stellung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Die Betreuung umfasst die regelmäßige Grundbetreuung, die überwiegend durch die Hauptfachkraft und ergänzend durch eine Betriebsärztin oder einen Betriebsarzt erfolgt.
Bis wann können Angebote abgegeben werden?
Die Angebotsfrist endete am 09.10.2026. Das Verfahren ist damit abgeschlossen, die Unterlagen bleiben als Vorlage für eigene Ausschreibungen nutzbar.
Wie läuft das Verfahren ab?
Die Bekanntmachung wurde am 4. September 2026 veröffentlicht. Bieterfragen können bis zum 1. Oktober 2026, 09:00 Uhr gestellt werden; die Beantwortung ist bis zum 2. Oktober 2026 vorgesehen. Die Angebotsfrist endet am 9. Oktober 2026 um 09:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Plattform www.auftraege.bayern.de einzureichen. Die Bindefrist der Angebote läuft bis zum 30. November 2026. Der geplante Leistungsbeginn ist der 1. Dezember 2026.
Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?
Die Hauptfachkraft muss die sicherheitstechnische Fachkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit nachweisen. Die Hauptfachkraft muss besondere Fachkunde in chemischen, biologischen, gentechnischen und technisch anspruchsvollen Labor- und Forschungsumgebungen besitzen. Die Hauptfachkraft muss für alle vier Erfahrungsbereiche mindestens zwei Referenzen aus den letzten fünf Jahren vorweisen; je Bereich muss mindestens eine Referenz die persönliche wesentliche Beteiligung belegen. Die Vertretung muss die Fachkunde als Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie besondere Fachkunde in mindestens einem der vier Fachbereiche nachweisen.
Was gilt vertraglich?
Die Grundvertragslaufzeit beträgt zwei Jahre vom 1. Dezember 2026 bis zum 30. November 2028. Dem Auftraggeber steht eine einseitige Option zur Verlängerung um zweimal je ein weiteres Jahr bis längstens 30. November 2030 zu. Das Vergütungsmodell ergibt sich aus den im Leistungsverzeichnis angebotenen Preisen; Zahlungsbedingungen sind in Ziffer 11.3 der Anlage zum Leistungsverzeichnis geregelt. Skonto und Nachlass sind nicht zugelassen. Der Vertrag kann aus wichtigem Grund beendet werden (Ziffer 11.2). Datenschutz- und Verschwiegenheitspflichten des Auftragnehmers sind vertraglich verankert (Ziffern 11.4, 11.5).
Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?
Aus den Unterlagen haben wir 13 Eignungskriterien und 7 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
Wo finde ich die Vergabeunterlagen?
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.