Beschafft wird eine Capacity-Development-Maßnahme zur Stärkung staatlicher Akteure im Irak bei der Prävention von gewaltsamem Extremismus im digitalen Umfeld. Der Auftragnehmer soll ausgewählte Vertreter relevanter staatlicher Institutionen durch Workshops, Online-Lernen und technische Unterstützung befähigen, extremistische Aktivitäten und Narrative im digitalen Raum zu identifizieren, analysieren, überwachen und präventiv zu adressieren. Die Maßnahme wird im Rahmen des GIZ-Projekts 'Stabilisation Support and Violence Prevention in Iraq II' (SSVPI II) durchgeführt.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 53113 Bonn |
| martina.kuesthardt@giz.de Freischalten | |
| Telefon | +49 228 44601-858 Freischalten |
| Website | https://ausschreibungen.giz.de Freischalten |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer soll eine maßgeschneiderte Capacity-Development-Maßnahme für bis zu 20 ausgewählte Vertreter irakischer staatlicher Institutionen durchführen, die im Bereich Prävention von gewaltsamem Extremismus (PVE) tätig sind. Schwerpunkt ist der Umgang mit extremistischen Aktivitäten und Narrativen im digitalen Informationsraum. Die Maßnahme gliedert sich in mehrere Aufgabenbereiche: Erstens eine Bedarfserhebung mit Auftaktworkshop in Bagdad und Erstellung eines Inception-Berichts.
Zweitens die Entwicklung maßgeschneiderter Lernmaterialien, Übungen und fiktionaler Szenarien auf Basis der erhobenen Bedarfe. Drittens die Durchführung mehrerer Präsenzworkshops in Bagdad, ergänzt durch Online-Lernphasen und technische Begleitung zwischen den Workshops. Thematisch umfasst das Programm unter anderem Online-Radikalisierung, extremistische Narrative, Rekrutierungswege, OSINT-Methoden, digitale Analysewerkzeuge, KI-Anwendungen sowie präventive und rechtliche Rahmenbedingungen im irakischen Kontext.
Die Maßnahme soll eng mit ONSA und dem GIZ-Projekt SSVPI II koordiniert werden. Einsatzort ist primär Bagdad, Irak.
Der Vertrag basiert auf den Allgemeinen Vertragsbedingungen der GIZ (AVB) für die Erbringung von Dienst- und Werkleistungen in jeweils gültiger Fassung. Das Vergütungsmodell orientiert sich an einem Einheitspreisansatz gemäß Leistungsbeschreibung und Preisblatt (Spezifikation der Inputs mit Expertentagen und Reisekosten). Die finanzielle Bewertung erfolgt auf Basis des eingereichten Preisblatts.
Ein Festbudget für bestimmte Positionen ist möglich; solche Positionen fließen nicht in die Bewertung ein. Der Vertrag tritt mit der Zuschlagserteilung in Kraft. Ein konkretes Vertragsende, Verlängerungsoptionen oder Vertragsstrafen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit ausgewiesen.
Die Ausschreibung wurde am 05.10.2026 versandt. Angebote sind bis zum 29.10.2026, 12:00 Uhr (Berliner Zeit) elektronisch über die GIZ-eProcurement-Plattform einzureichen. Die Zuschlagserteilung und Information über das Ergebnis der Auswertung ist für den 11.11.2026 geplant. Die Angebotsbindung endet am 17.11.2026. Die Leistungserbringung soll ebenfalls am 17.11.2026 beginnen. Eine gesonderte Frist für Bieterfragen ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 53113 Bonn.
Der Auftragnehmer soll eine maßgeschneiderte Capacity-Development-Maßnahme für bis zu 20 ausgewählte Vertreter irakischer staatlicher Institutionen durchführen, die im Bereich Prävention von gewaltsamem Extremismus (PVE) tätig sind. Schwerpunkt ist der Umgang mit extremistischen Aktivitäten und Narrativen im digitalen Informationsraum. Die Maßnahme gliedert sich in mehrere Aufgabenbereiche: Erstens eine Bedarfserhebung mit Auftaktworkshop in Bagdad und Erstellung eines Inception-Berichts. Zweitens die Entwicklung maßgeschneiderter Lernmaterialien, Übungen und fiktionaler Szenarien auf Basis der erhobenen Bedarfe.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 29.10.2026.
Die Ausschreibung wurde am 05.10.2026 versandt. Angebote sind bis zum 29.10.2026, 12:00 Uhr (Berliner Zeit) elektronisch über die GIZ-eProcurement-Plattform einzureichen. Die Zuschlagserteilung und Information über das Ergebnis der Auswertung ist für den 11.11.2026 geplant. Die Angebotsbindung endet am 17.11.2026. Die Leistungserbringung soll ebenfalls am 17.11.2026 beginnen. Eine gesonderte Frist für Bieterfragen ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt.
Der Auftragnehmer muss einen Teamleiter sowie mindestens zwei weitere namentlich benannte Experten benennen, deren Qualifikationen, Sprachkenntnisse, regionale Erfahrung und fachliche Expertise anhand von CVs im Europass-Format nachzuweisen sind. Alle Angebote und Leistungen sind in englischer Sprache zu erbringen. Die Trainingsmaterialien und das Kapazitätsentwicklungsprogramm sind auf den irakischen institutionellen, rechtlichen und regulatorischen Kontext anzupassen. Das Programm muss thematisch u. a. Online-Radikalisierung, extremistische Narrative, OSINT-Methoden, digitale Analysetools, KI-Anwendungen sowie präventive Ansätze abdecken.
Der Vertrag basiert auf den Allgemeinen Vertragsbedingungen der GIZ (AVB) für die Erbringung von Dienst- und Werkleistungen in jeweils gültiger Fassung. Das Vergütungsmodell orientiert sich an einem Einheitspreisansatz gemäß Leistungsbeschreibung und Preisblatt (Spezifikation der Inputs mit Expertentagen und Reisekosten). Die finanzielle Bewertung erfolgt auf Basis des eingereichten Preisblatts. Ein Festbudget für bestimmte Positionen ist möglich; solche Positionen fließen nicht in die Bewertung ein. Der Vertrag tritt mit der Zuschlagserteilung in Kraft. Ein konkretes Vertragsende, Verlängerungsoptionen oder Vertragsstrafen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit ausgewiesen.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 4 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Kein Ausschlussgrund nach §§ 123 oder 124 GWB; Erfüllung der Kriterien der Eigenerklärung zur Eignung.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.