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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 05.11.2026

Gutachten zur Überarbeitung des UVP-Bewertungsverfahrens

Auftraggeber
Bundesanstalt für Gewässerkunde
Erfüllungsort
56068 Koblenz
Art
Sonstige
Veröffentlicht
15.10.2026
Angebotsfrist
05.11.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
15.10.2026
Angebotsfrist
05.11.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
Erfüllungsort56068 Koblenz
E-Mailposteingang@bafg.de Freischalten
Telefon0261 1306-0 Freischalten
Websitewww.bafg.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 7 Eignungskriterien · 2 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Projektleitung: Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Umweltwissenschaften, Biologie, Landschaftsökologie, Geographie, Umweltrecht oder vergleichbarer Disziplin
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis des Studienabschlusses ist mit dem Angebot abzugeben
  • Wissenschaftliche Bearbeiter/innen: Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Bachelor, Master oder Diplom) in Umweltwissenschaften, Biologie, Landschaftsökologie, Geographie, Umweltrecht oder vergleichbarer Disziplin
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis des Studienabschlusses ist mit dem Angebot abzugeben
Zuschlagskriterien
  • Erfahrung der Projektleitung in vergleichbaren Projekten (nachgewiesene Berufserfahrung bei der Steuerung fachlich-methodischer Grundsatzarbeiten bei Umweltprüfungen sowie Steuerung bei der Erstellung von UVP-Berichten im Infrastrukturbereich)
    60 %
  • Gesamtpreis (Wertungssumme aus nachgerechneter Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung von Preisnachlässen und Bedarfspositionen)
    40 %
  • Projektleitung: Erfahrung in der eigenverantwortlichen Leitung (Gesamtverantwortung/Weisungsbefugnis) fachwissenschaftlicher bzw. konzeptioneller Grundsatzarbeiten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung im Antwortbogen Mindestanforderung zur Eignung (Ja/Nein)
  • Projektleitung: Erfahrung in der Leitung (Gesamtverantwortung/Weisungsbefugnis) von UVP-Verfahren
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung im Antwortbogen Mindestanforderung zur Eignung (Ja/Nein)
  • Projektleitung: Erfahrung im Projektmanagement
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung im Antwortbogen Mindestanforderung zur Eignung (Ja/Nein)
  • Wissenschaftliche Bearbeiter/innen: Erfahrungen in der Ermittlung, Beschreibung und Bewertung von Umweltauswirkungen, z. B. im Rahmen von Umweltprüfungen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung im Antwortbogen Mindestanforderung zur Eignung (Ja/Nein)
  • Wissenschaftliche Bearbeiter/innen: Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten und Berichten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung im Antwortbogen Mindestanforderung zur Eignung (Ja/Nein)
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Gutachten zur Überarbeitung des UVP-Bewertungsverfahrens
    CPV
    71000000

    Vergabeunterlagen 16 Dateien · 1.6 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF1.6 MB
    16 Dateien im Paket: 8 Sonstige, 4 Formblatt, 2 Leistungsverzeichnis, 1 Verfahrensunterlage, 1 Vertrag
    Verfahrensunterlage104 KB
    Sonstige148 KB
    Sonstige95 KB
    Sonstige25 KB
    Sonstige90 KB
    Formblatt113 KB
    Leistungsverzeichnis174 KB
    Leistungsverzeichnis57 KB
    Vertrag148 KB
    Formblatt504 KB
    Sonstige79 KB
    Sonstige66 KB
    Sonstige76 KB
    Formblatt48 KB
    Formblatt48 KB
    Sonstige60 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Der Auftragnehmer erstellt ein wissenschaftliches Gutachten zur umfassenden Evaluation und Optimierung des UVP-Bewertungsverfahrens an Bundeswasserstraßen, das im BfG-Bericht 2072 niedergelegt ist. Die Leistung gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Arbeitspakete über einen Zeitraum von elf Monaten. Arbeitspaket 1 (Monate 1 bis 3) umfasst eine systematische Bestandsaufnahme des aktuellen Stands von Wissenschaft, Technik und Rechtsprechung sowie eine vergleichende Analyse von UVP-Leitfäden anderer Vorhabenträger (Bund und bis zu 5 Länder) und bis zu 10 beispielhafter UVP-Berichte.

    Arbeitspaket 2 (Monate 4 bis 6) beinhaltet die methodische Evaluation und Defizitanalyse des bestehenden Bewertungsverfahrens zu drei Aspekten: Bezugsrahmen der Bewertung, Methodik zur Ermittlung erheblicher Umweltauswirkungen und schutzgutspezifische Bewertungsrahmen; am Ende steht ein Zwischenbericht. Arbeitspaket 3 (Monate 7 bis 9) umfasst die Erarbeitung konkreter Optimierungsvorschläge und methodischer Empfehlungen für die gutachterliche Praxis und die WSV-Sachbearbeitung.

    Abschließend erfolgen in den Monaten 10 und 11 Prüfung, Einarbeitung von Hinweisen sowie Abschlusspräsentation und Übergabe des abgestimmten Schlussberichts. Digitalisierungspotenziale sind ebenfalls aufzuzeigen.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag wird als Dienstleistungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Gewässerkunde, und dem Auftragnehmer geschlossen. Die Vergütung erfolgt als Festpreis auf Basis der Angebotspreise; darüber hinaus werden keine weiteren Kosten erstattet. Teilrechnungen können gestellt werden, die Abrechnung erfolgt nachträglich auf Basis abgenommener Leistungen.

    Der Auftragnehmer hat eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von je 1.500.000 Euro für Personen- und sonstige Schäden nachzuweisen. Auftraggeber und Auftragnehmer können den Vertrag nur aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist schriftlich kündigen. Die ausschließlichen Nutzungsrechte an den Arbeitsergebnissen liegen beim Auftraggeber. Vertragsbestandteile sind neben dem Vertragstext die Leistungsbeschreibung, das Leistungsverzeichnis, die Zusätzlichen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (ZVL, Stand 08/2025) sowie die VOL/B.

    Ablauf des Verfahrens

    Der Projektbeginn ist für Januar 2027 vorgesehen, der Projektabschluss wird im November 2027 angestrebt. Im ersten Monat nach Auftragserteilung ist eine Auftaktbesprechung durchzuführen und ein detaillierter Arbeits- und Aufgabenplan vorzulegen. Am Ende des sechsten Monats ist ein Zwischenberichtsentwurf einzureichen, spätestens am Ende von Monat 7 findet die Zwischenpräsentation statt.

    Der Entwurf des Schlussberichts ist als Meilenstein 3 am Ende von Monat 9 vorgesehen, die finale Übergabe des abgestimmten Schlussberichts erfolgt zum Ende des 11. Monats. Konkrete Daten für Angebotsfrist und Zuschlag sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.

    Anforderungen an die Bieter

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Gutachten zur Überarbeitung des UVP-Bewertungsverfahrens" aus?

    Bundesanstalt für Gewässerkunde ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 56068 Koblenz.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Auftragnehmer erstellt ein wissenschaftliches Gutachten zur umfassenden Evaluation und Optimierung des UVP-Bewertungsverfahrens an Bundeswasserstraßen, das im BfG-Bericht 2072 niedergelegt ist. Die Leistung gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Arbeitspakete über einen Zeitraum von elf Monaten. Arbeitspaket 1 (Monate 1 bis 3) umfasst eine systematische Bestandsaufnahme des aktuellen Stands von Wissenschaft, Technik und Rechtsprechung sowie eine vergleichende Analyse von UVP-Leitfäden anderer Vorhabenträger (Bund und bis zu 5 Länder) und bis zu 10 beispielhafter UVP-Berichte.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 05.11.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Der Projektbeginn ist für Januar 2027 vorgesehen, der Projektabschluss wird im November 2027 angestrebt. Im ersten Monat nach Auftragserteilung ist eine Auftaktbesprechung durchzuführen und ein detaillierter Arbeits- und Aufgabenplan vorzulegen. Am Ende des sechsten Monats ist ein Zwischenberichtsentwurf einzureichen, spätestens am Ende von Monat 7 findet die Zwischenpräsentation statt. Der Entwurf des Schlussberichts ist als Meilenstein 3 am Ende von Monat 9 vorgesehen, die finale Übergabe des abgestimmten Schlussberichts erfolgt zum Ende des 11. Monats. Konkrete Daten für Angebotsfrist und Zuschlag sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Projektleitung muss ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) in einer einschlägigen umweltwissenschaftlichen Disziplin nachweisen Wissenschaftliche Bearbeiter/innen müssen ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Master oder Diplom) in einer einschlägigen Disziplin nachweisen Alle Leistungen und Kommunikation sind in deutscher Sprache zu erbringen Für Arbeitspaket 1 sind UVP-Leitfäden aller Verkehrsträger des Bundes, bis zu 5 Länderleitfäden und höchstens 10 UVP-Berichte auszuwerten Die Defizitanalyse in Arbeitspaket 2 muss sich auf die drei Aspekte Bezugsrahmen, Erheblichkeitsmethodik und schutzgutspezifische Bewertungsrahmen für alle Schutzgüter ...

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag wird als Dienstleistungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Gewässerkunde, und dem Auftragnehmer geschlossen. Die Vergütung erfolgt als Festpreis auf Basis der Angebotspreise; darüber hinaus werden keine weiteren Kosten erstattet. Teilrechnungen können gestellt werden, die Abrechnung erfolgt nachträglich auf Basis abgenommener Leistungen. Der Auftragnehmer hat eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von je 1.500.000 Euro für Personen- und sonstige Schäden nachzuweisen. Auftraggeber und Auftragnehmer können den Vertrag nur aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist schriftlich kündigen.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 7 Eignungskriterien und 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Projektleitung: Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Umweltwissenschaften, Biologie, Landschaftsökologie, Geographie, Umweltrecht oder vergleichbarer Disziplin.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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