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Öffentliche Ausschreibung

3626S62541 - Prüfung des Einsatzes von KI-Verfahren im radiologischen Notfallmanagementsystem durch KI-unterstützte Trend- und Plausibilitätsanalyse im ODL-Messnetz

Auftraggeber
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Erfüllungsort
Salzgitter
Art
Sonstige
Veröffentlicht
29.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
29.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortSalzgitter
E-Mailausschreibungen@bfs.de Freischalten
Telefon+49 30 183331538 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=894985 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 5 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Nachweis von mindestens zwei einschlägigen Publikationen oder Referenzprojekten ab 01.01.2021 mit vergleichbarer methodischer Grundlage (physikalische Messtechnik, Datenmodellierung, mathematisch anspruchsvolle Analyseverfahren, Softwareentwicklung in Python)
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefülltes Formblatt Publikation und/oder Formblatt Referenz, ggf. mit Artikelbeilage; insgesamt mindestens zwei den Anforderungen entsprechende Nachweise
  • Projektleitung mit einschlägigem Hochschulabschluss (Diplom oder Master) in Informatik, Mathematik, Physik, Geoinformatik, Data Science oder vergleichbarem naturwissenschaftlich-technischen Fach sowie nachweislicher Erfahrung in der Leitung wissenschaftlich-technischer Projekte
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefülltes Formblatt Fachkräfte mit Angabe von Studienabschluss, einschlägigen Projekten, Referenzen, Publikationen, Zertifikaten oder vergleichbaren Unterlagen
Zuschlagskriterien
  • Wissenschaftliches Personal mit einschlägigem Hochschulabschluss und fachbezogener Erfahrung; für Schlüsselrollen mit besonders hohem methodischem Anspruch Promotion oder vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefülltes Formblatt Fachkräfte mit Publikationslisten, Referenzprojekten, wissenschaftlichen Arbeitsproben oder vergleichbaren Unterlagen
  • Verfügbarkeit der für die Auftragsausführung erforderlichen betrieblichen und technischen Ausstattung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefülltes Formblatt Ausstattung mit Angabe 'Ja' oder 'Nein'
  • Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB; keine rechtskräftigen Verurteilungen wegen einschlägiger Straftaten; keine Verstöße gegen MiLoG oder AEntG
    Berufsausübung · Ausgefüllte Eigenerklärung §§ 123, 124 GWB; alternativ Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder Präqualifizierungszertifikat
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    3626S62541 - Prüfung des Einsatzes von KI-Verfahren im radiologischen Notfallmanagementsystem durch KI-unterstützte Trend- und Plausibilitätsanalyse im ODL-Messnetz

    Vergabeunterlagen 16 Dateien · 4.2 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF4.2 MB
    16 Dateien im Paket: 8 Formblatt, 5 Sonstige, 2 Vertrag, 1 Leistungsverzeichnis
    Formblatt1022 KB
    Formblatt103 KB
    Formblatt28 KB
    Formblatt29 KB
    Formblatt40 KB
    Formblatt29 KB
    Formblatt29 KB
    Leistungsverzeichnis436 KB
    Vertrag222 KB
    Vertrag174 KB
    Sonstige289 KB
    Sonstige953 KB
    Sonstige263 KB
    Sonstige1.0 MB
    Formblatt96 KB
    Sonstige92 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Das BfS beauftragt ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in vier Arbeitspaketen rund um das bundesweite ODL-Messnetz mit rund 1700 stationären Sonden. In AP1 werden die historischen In-situ-Messungen der letzten Jahrzehnte auf Muster untersucht, um Messintervalle zu optimieren, Messstellen zu klassifizieren und Transportprozesse von Radionukliden zu analysieren. In AP2 werden die seit etwa 1998 gesammelten ODL-Zeitreihendaten mittels Geospatial-Analysen und Trendanalysen ausgewertet, wobei externe Datenquellen wie DWD-Radardaten einbezogen werden.

    In AP3 werden automatisierte Methoden für tägliche Routineprüfungen, Plausibilitätsprüfungen und Voralarmfunktionen für die Rufbereitschaft des Radiologischen Lagezentrums des Bundes entwickelt. In AP4 werden die in AP3 gewonnenen Erkenntnisse in technische Dienste umgesetzt, die mit der bestehenden IT-Infrastruktur des BfS integrierbar sind. Die Machine-Learning-Dienste sind in Python zu implementieren; für Backend und Frontend können auch C, C++, Java oder JavaScript eingesetzt werden.

    Eine Demonstration der Integrationsfähigkeit in die BfS-IT-Infrastruktur ist vorgesehen.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Das Vergütungsmodell ist ein Pauschalpreisangebot, das je Arbeitspaket auf Basis von Tagessätzen, Reisekosten sowie Sach- und Materialkosten kalkuliert wird; die Kalkulation dient jedoch nur der Erläuterung und begründet keinen Anspruch auf Vergütungserhöhung oder -herabsetzung.

    Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Die ABFE-BMUV enthält Regelungen zu Zwischenberichten, einem Schlussbericht, zur Vergabe von Unteraufträgen, zu Zahlungsmodalitäten, zu Erfindungen und urheberrechtlich geschützten Ergebnissen sowie zu Kündigungsrechten. Veröffentlichungen bedürfen der Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die Dokumentation muss dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und in elektronisch editierbarer Form vorliegen.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Leistungsbeschreibung trägt das Datum 07.05.2026; ein expliziter Abgabetermin für Angebote ist in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Bieter müssen zusammen mit dem Angebot alle Formblätter (Angebotsvordruck, Eigenerklärung, Fachkräfte, Ausstattung, Kalkulation je Arbeitspaket, Publikationen und/oder Referenzen) einreichen.

    Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto wird der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    2 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "3626S62541 - Prüfung des Einsatzes von KI-Verfahren im radiologischen Notfallmanagementsys" aus?

    Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.

    Was wird ausgeschrieben?

    Das BfS beauftragt ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in vier Arbeitspaketen rund um das bundesweite ODL-Messnetz mit rund 1700 stationären Sonden. In AP1 werden die historischen In-situ-Messungen der letzten Jahrzehnte auf Muster untersucht, um Messintervalle zu optimieren, Messstellen zu klassifizieren und Transportprozesse von Radionukliden zu analysieren. In AP2 werden die seit etwa 1998 gesammelten ODL-Zeitreihendaten mittels Geospatial-Analysen und Trendanalysen ausgewertet, wobei externe Datenquellen wie DWD-Radardaten einbezogen werden.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Leistungsbeschreibung trägt das Datum 07.05.2026; ein expliziter Abgabetermin für Angebote ist in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Bieter müssen zusammen mit dem Angebot alle Formblätter (Angebotsvordruck, Eigenerklärung, Fachkräfte, Ausstattung, Kalkulation je Arbeitspaket, Publikationen und/oder Referenzen) einreichen. Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto wird der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Die Machine-Learning-Dienste sind in Python zu entwickeln und unter Linux und Windows lauffähig zu machen. Alle Software ist unter GNU GPL V3 als Open-Source zu lizenzieren; eingesetzte Bibliotheken müssen GPL V3 kompatibel und OSI-zugelassen sein. Der Quellcode ist nach aktuellem Coding-Standard (z. B. PEP-8) zu erstellen. Die Dokumentation muss dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und in deutscher oder englischer Sprache in elektronisch editierbarer Form vorliegen. Es ist eine Demonstration der Integrationsmöglichkeit in die bestehende BfS-IT-Infrastruktur zu erbringen.

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Das Vergütungsmodell ist ein Pauschalpreisangebot, das je Arbeitspaket auf Basis von Tagessätzen, Reisekosten sowie Sach- und Materialkosten kalkuliert wird; die Kalkulation dient jedoch nur der Erläuterung und begründet keinen Anspruch auf Vergütungserhöhung oder -herabsetzung. Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Die ABFE-BMUV enthält Regelungen zu Zwischenberichten, einem Schlussbericht, zur Vergabe von Unteraufträgen, zu Zahlungsmodalitäten, zu Erfindungen und urheberrechtlich geschützten Ergebnissen sowie zu Kündigungsrechten.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Nachweis von mindestens zwei einschlägigen Publikationen oder Referenzprojekten ab 01.01.2021 mit vergleichbarer methodischer Grundlage (physikalische Messtechnik, Datenmodellierung, mathematisch ....

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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