Schutzbedarfsfeststellung
Die Schutzbedarfsfeststellung ist ein zentraler Schritt im BSI IT-Grundschutz-Prozess: Für jedes Informationsobjekt (System, Anwendung, Datensatz) wird der Schutzbedarf hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit in den Kategorien normal, hoch und sehr hoch eingestuft. Das Ergebnis bestimmt, welche Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren sind und beeinflusst direkt die Anforderungen in IT-Leistungsverzeichnissen. Auftraggeber sollten die Schutzbedarfsklasse des zu beschaffenden Systems bereits in der Bedarfsanalyse festlegen, um daraus die technischen Mindestanforderungen für die Ausschreibung ableiten zu können.
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