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Datenmaskierung (Data Masking / Data Obfuscation)

Datenmaskierung ersetzt echte personenbezogene oder sensible Daten durch realistische, aber fiktive Werte, um Testumgebungen, Entwicklungssysteme oder Schulungsszenarien ohne Datenschutzrisiko betreiben zu können. Im Gegensatz zur Anonymisierung ist die Datenmaskierung reversibel (Pseudonymisierung) oder irreversibel (statische Maskierung); welche Variante zulässig ist, hängt vom Verwendungszweck und den DSGVO-Anforderungen ab. Üblich ist, in Verträgen für Entwicklungs- und Testumgebungen Datenmaskierung oder synthetische Testdaten vorzusehen, um echte Produktionsdaten aus nicht-produktiven Systemen fernzuhalten. Die Festlegung trifft der Auftraggeber.
Quellen: BSI IT-Grundschutz, bsi.bund.de · ENISA: Data Security, enisa.europa.eu
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Zuletzt aktualisiert: Mai 2026
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